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Politkultur in Kärnten, Politkultur in Klagenfurt

1. August 2010

Kärnten brisiert mal wieder in den Medien: Der verstorbene LH Haider soll 45 Millionen Euro beisteite geschafft haben. Die überwiegende Reaktion der Kärntner dazu ist ein Schulterzucken gefolgt von Kopf schütteln und weitergehen.

Die Generation Haider hat unser ganzes Geld im Vorraus ausgegeben, das wissen sie.

In Klagenfurt hat die rot(braun)e Matthiaschitz 170.000 Euro von einem Pharmakonzern erhalten – als Gegenleistung dafür, dass die Stadt Fragenbögen für den Konzern in der Bevölkerung verteilt hat – oder so ähnlich, ganz habe ich das nämlich nicht verstanden und so ganz sauber erklären tut sie es nicht. Fakt ist jedoch: sie hat für dieses Geld ein eigenes Bankkonto angelegt und nur Sie und ihr Gesundheits-Ressort haben darauf Zugriff. Matthiaschtiz findet überhaupt nicht, dass das eine schiefe Optik hat – im Gegenteil, von uns Grünen verlangt sie eine Entschuldigung. So weit sind wir in Klagefurt schon – man muss sich entschudligen wenn man sie aufblattlt.

VP Landesrat Martinz hat angekündigt die Fach-Hochschule-Klagenfurt werde geschlossen und mit der in Villach zusammengelegt. Derartige Ankündigungen hat es schon mehrmals gegeben, und so ganz unbegründet sind sie nicht, stellt die FH ja eigentlich nur ein weiteres Lustschloss von Jörg Haider dar. Die Kronen-Zeitung hat auch sofort alle Stadtpolitiker dazu befragt, die auch alle brav ihren Senf dazu abgaben und Martinz den schwarzen Peter zuschoben, die einzige die die Krone aber nicht befragt hat, is die zuständige Grüne Stadträtin.

Aus meiner heutigen Sicht bin ich massiv dafür die FH Klagenfurt zu erhalten. Die Uni produziert Intellektuelle, die Lehrberufe produzieren Arbeiter dazwsichen gibt es aber ein riesiges Spektrum dass bisher niemand abdeckt und die FH hat es in den letzten Jahren geschafft zumindest einen kleinen Teil dieses Spektrums abzudecken. Beruflich betrifft mich das direkt. Was uns das AMS schickt kannst nit verwenden (zu blöd, zu unselbstständig) und was von der Uni kommt auch nicht (zu klug, zu teuer, zu theroetisch). Dazwischen sitze ich und meine Kollegen – vollkommen überlastet.

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