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Ubuntu Intrepid Ibex – Linux auf dem Vormarsch

28. Oktober 2008

In den nächsten Tagen kommt mit Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex die neue Version der mittlerweile größten Linux-Distribution auf Erden heraus. Die Distro ist unter den größten zwar die jüngste, aber es gibt sie mittlerweile doch schon eine Weile. Das heißt aber nichts, denn Ubuntu schafft es nach wie vor rigorose Hypes zu erzeugen wie man sie sonst nur von Apple-Produkten kennt.

Fast schon selbstverständlich ist, dass wenn eine neue Ubuntu-Version erscheint, binnen kürzester Zeit sämtliche freien Verteiler-Strukturen der Linux-Welt zusammenbrechen, zu viele wollen das Neueste zur gleichen Zeit. In zwei Tagen ist es wieder soweit, den neuen Ubuntu-Nutzern rate ich dringend mit dem Update auf das neue Intrepid ein bis zwei Wochen zu warten – auch wenn Ubuntu euch sofort mitteilen wird dass es eine neue Version gibt. Es würde unter Garantie passieren, dass mitten während man sein altes Ubuntu auf das neue updaten lässt die Verbindung abreißt. Zwar stockt Canocial und auch die freien Spiegel-Server zum Release die Kapazitäten imens auf, dennoch konnten die Strukturen dem Hype auf Ubuntu-Releases bis jetzt noch nie Stand halten.

Ich hab das neue Ubuntu schon seit nun knapp zwei Monaten und bin schon fest am Nutzen der neuesten Gschichten. Was ich immer mehr bestätigen kann ist, dass mit Ubuntu Linux längst massentauglich ist und Konkurrenten wie Microsoft längst vorraus ist. Zwar gibt es nach wie vor Probleme mit den Treibern und der Hardware, aber diese Probleme gehen stetig zurück, während es mit der Usability von Linux rasant bergauf geht.

Das merkte ich wieder als ich zuletzt aus Mangel an Alternativen mal mit Windows Wixda arbeiten musste. Dem fließenden Ablauf den ich vom Linux-Gnome-Desktop gewohnt bin konnte es einfach nicht gerecht werden, auch den komfortablen Installations-Mechnismen nicht und viele Linux-Erfindungen fehlten mir einfach im Workflow. Vor allem der Mausrad-Klick fürs copy und pasten (Auf Linux kannst du Text markieren und ihn dann überall im System einfügen indem du einfach dort wo du den Text haben willst auf das Mausrad bzw. die mittlere Maustaste drückst).

Wovon ich jetzt schon begeistert bin: Nautilus (so heißt bei Ubuntu der Arbeitsplatz) kann jetzt Ordner in Tabs öffnen – natürlich, mit Mittel- bzw. Mausradklick *happy*. Die meisten anderen Neuerungen müsst ich jetzt nachlesen gehn, hab mich an die meisten schon gewohnt, sodass mir gar nit auffalt was noch neu ist 🙂

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